Flüssigkeitsbrände der Klasse B / Kohlenwasserstoffe

Kohlenwasserstoffbrände sind Feuer brennbarer Flüssigkeiten.

Kohlenwasserstoffe bestehen aus Kohlenstoff und Wasserstoff.

Diese brennbaren Flüssigkeiten sind hydrophob. 

Man unterscheidet 3 große Familien der Kohlenwasserstoffe:

  • leichte Kohlenwasserstoffe: z.B. Benzin, Heptan, Cyclohexan oder Terpene
  • schwere Kohlenwasserstoffe: z.B. Heizöl, Diesel oder Kerosin
  • aromatische Kohlenwasserstoffe: z.B. Benzol oder Toluol
  • Chemischer Effekt mit wasserbildendem Film (bei AFFF-Schaummitteln): Dieser Effekt wird unter Umständen bereits durch das einfache Aufbringen ohne Verschäumung erreicht. Der Schaum kann mit einem Strahl direkt aus großer Entfernung aufgebracht werden. Dieser Löschangriff mit Vollstrahl ist nach der Norm EN 1568-3 in der Klasse I zertifiziert.
  • Mechanischer Effekt (bei nicht wasserfilmbildende Schaummittel): Durch die rapide Häufung des Schaums bildet sich ein dichter Teppich, der die brennende Flüssigkeit vom Sauerstoff isoliert. Für diesen Effekt ist eine indirekte oder „sanfte“ Aufbringung erforderlich. Dieser Löschangriff ist nach der Norm EN 1568-3, Klasse III zugelassen.

Es gibt bei der Bekämpfung dieser Brände mit Schaummitteln 2 Löscheffekte:

Die Löschgeschwindigkeiten sind vergleichbar, nur die Art der Aufbringung ist unterschiedlich.

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